Der Verein 

Die Bolivienhilfe wurde im Jahr 1994 gegründet und führt den Namen "Bolivienhilfe e.V. (P. Luis Espinal)". Inzwischen zählen wir fast 500 Mitglieder, verteilt auf ganz Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen.

Die Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich und so kann der Verwaltungskostenanteil unter einem Prozent gehalten werden. Die Kontrolle unserer Projekte übernimmt ein Vertrauensmann In La Paz, Reynaldo Salinas.

In der Regel unterstützen wir Projekte, die auf eine Fremdfinanzierung angewiesen sind. Ein Ausnahme besteht allerdings: Die TBC-Station Montero in der Nähe von Santa Cruz. Dieses Projekt läuft unter der Regie unseres Vereins.

  

Lesen Sie hier Informationen über Bolivien

  

Luis Espinal

Unser Verein nennt sich Bolivienhilfe e.V. (Luis Espinal).
Luis Espinal war Jesuitenpater. Er  wurde am 22. März 1980 ermordet am Straßenrand aufgefunden.
Sein Einsatz  für die Armen und Unterdrückten in Bolivien ist uns ein Vorbild.

„Wer nicht den Mut
hat zu Gunsten des
Menschen zu sprechen,
der hat auch nicht das
Recht von Gott zu sprechen.“
–       SJ Pater Luis Espinal

 

 

Am 6. August 1968 kommt Luis Espinal, genannt Lucho, in Bolivien an,
und nimmt 1970 die bolivianische Staatsbür-gerschaft an. Der kom-
promisslose Priester arbeitet für ein unter-drücktes Volk: als
Priester, Schriftsteller, Kino- und TV-Kritiker.

 

Schnell erkannte er die Zusammenhänge und Ursachen für die Unterentwicklung des ärmsten Landes Südamerikas: das fast    vollständige Fehlen von Infrastruktur, politische Instabilität, die Interessen einer reichen Minderheit im Land und die Einflussnahme ausländischer Kräfte, dass die große Mehrheit des Volkes weiter in Armut lebte.
Espinal erlebte bis 1980, seinem Todesjahr,
10 verschiedene Regierungen. Und diese Epoche in Bolivien war geprägt von grausamen Diktaturen, Unterdrückung, Erschießungskommandos, Vertreibung, brutaler Missachtung der Menschenrechte, Zensur, Rauschgifthandel ...

Die Stimme von Luis Espinal wurde gehört:

“Eine Religion, die nicht den Mut hat für den Menschen zu sprechen, hat auch nicht das Recht für Gott zu sprechen. Darum ist es logisch, dass die Kirche stört, wo sie die schweigende Allianz mit jeder Art von Unterdrückung bricht. [...] Die Kirche kann nicht aufhören eine Störende zu sein, solange sie sich erinnert, dass sie von einem hingerichteten Gott gegründet wurde."

 

Termine

Weihnachtsmarkt in Berching 2018

Besuchen Sie unseren Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Berching am 15. und 16. Dezember 2018